Software-Verteilung
Einsparungsmöglichkeiten – eine Frage der Berechnung
Praktisch alle Produkte im Bereich der Softwaredistribution verfolgen das Ziel der Betriebskostensenkung. Dazu werden die gängigen Analysen der PC-Betriebskosten, allen voran das Total Cost of Ownership (TCO) Modell der GartnerGroup, herangezogen und der Einspareffekt des Produktes an diesen Kosten errechnet. Die dabei zugrundeliegenden Rechenmodelle sind oftmals nicht ohne weiteres nachvollziehbar und das Ergebnis ist teilweise geradezu abenteuerlich.
Viele Rechenmodelle basieren auf Prozentwerten und versuchen, einen Einsparungseffekt an den fiktiven Werten der Betriebskosten zu errechnen. Dabei wird sowohl das Zustandekommen dieser Werte als auch die Übertragbarkeit auf beliebige Unternehmen außer acht gelassen. Kaum ein Unternehmen weiß, wie hoch die eigene TCO wirklich ist. Die eingesparten Kosten entziehen sich jeder Budgetierung und sind oft nur auf dem Papier wirksam.
Vertrauenswürdigere Modelle versuchen mit absoluten Beträgen eine Wirtschaftlichkeit nachzuweisen. Dabei werden die Kosten, die mit einer herkömmlichen Installation verbunden sind, mit den Kosten, die mit der automatischen Installation unter Zuhilfenahme eines bestimmten Distributions-Produktes entstehen, verglichen. Die Einsparungseffekte sind enorm, doch wieder fehlt ein entscheidender Faktor: Die Anschaffungs- und Betriebskosten des Distributions-Produktes bleiben unberücksichtigt.
Dabei verkörpern diese Betriebskosten oft beachtliche Werte. Dazu gehören beispielsweise Aufwendungen für Schulung, zusätzlich benötigte Hard- und Software inklusive deren Betriebskosten.
Weitere Ausgaben entstehen durch notwendige Änderungen und Ergänzungen an der logischen und physischen Netzwerkstruktur. Auch die Anschaffungs- und Einführungskosten des Distributions-Produktes sollten genauer beachtet werden. Die Anschaffungskosten sind relativ leicht quantifizierbar, die Einführungskosten lassen sich jedoch nicht genau bemessen und liegen oft um ein Vielfaches höher.
Qualitätszuwachs durch Software-Management
Die Rechenmodelle zeigen, dass ein Einsparungspotential vorhanden ist. Der Preis, mit dem diese Betriebskostensenkungen erkauft werden, wird allerdings nur unzureichend beleuchtet. Auch die Qualitätssteigerung, die eine durchdachte Lösung für das Software-Management mit sich bringt, bleibt unberücksichtigt.
Standardinstallationen als Ergebnis von herkömmlichen Setup-Programmen können sich nicht an den unternehmensspezifischen Bedürfnissen orientieren. Die Eingriffsmöglichkeiten zur Anpassung des Installationsergebnisses sind unzureichend und kompliziert, nachträgliche Anpassungen sind mit erheblichem Aufwand verbunden. Eine Qualitätssteigerung kann nur erzielt werden, wenn aus der Standardinstallation ein firmenindividuell angepasster Arbeitsplatz wird, der auf eine Unterstützung des Arbeitsprozesses ausgerichtet ist. Durch ein gezieltes Customizing findet sich der Anwender sehr schnell zurecht, der Schulungsaufwand hält sich in Grenzen und die Produktivität steigt. Um dies zu erreichen, sind sehr flexible Lösungen erforderlich. Lösungen, die nicht nur Software installieren, sondern eine Integration von beliebiger Software in das firmenindividuelle Umfeld und die Wartung der PC-Arbeitsplätze ermöglichen. Voraussetzung dafür ist ein integriertes Software-Management, das alle Funktionen für das End-to-End-Management in Form einer mächtigen Scriptsprache enthält.
Damit lassen sich sämtliche Wartungs- und Pflegeaufgaben durch spezielle Jobs verwirklichen, die nichts mit der herkömmlichen Installation von Software gemeinsam haben.
Erst mit diesen Funktionen wird herkömmliche Softwaredistribution zu zeitgemäßem Software-Management, das eine Qualitätssteigerung ermöglicht und die Wirtschaftlichkeit von PC-gestützten Systemen verbessert.
Kostensenkung und Qualitätssteigerung – zwei Ziele mit einer Lösung
Software Management von soft-management verfolgt zwei Ziele: Senkung der PC-Betriebskosten (TCO) und Steigerung der Qualität. Die durchgängige Vernetzung aller PCs ist die Grundlage für wirtschaftliche Arbeitsabläufe und ein integriertes Informationssystem. Ein modernes Netzwerk erfordert eine kontinuierliche Administration, zumal sich die Anwendungssoftware in einem permanenten Entwicklungsprozess befindet. Ständig muss Software neu installiert oder auf den aktuellen Stand gebracht werden. Die dabei entstehenden Kosten sind erheblich.
Berechnet man zum Beispiel die Installation eines Viren-Scanners über das Netzwerk auf 50 PCs und legt als Installationsdauer mit einem herkömmlichen Setup-Programm 15 Minuten (inklusive Wegzeiten) zugrunde, ergibt sich eine Gesamtdauer von 12,5 Stunden. Kalkuliert man die Arbeitsstunde mit 80,- EUR, kommt ein Gesamtbetrag von 1.000,- EUR zustande. Erfolgt die Installation über mehrere Standorte hinweg, werden die Wegzeiten zum unkalkulierbaren Risiko. Das Ergebnis ist eine Standardinstallation, die sich nicht an den unternehmensspezifischen Bedürfnissen orientiert.
Bei dieser Kostenanalyse wird die schlechteste Alternative, die Installation vor Ort, betrachtet. Eine ferngesteuerte Ausführung des Installationsprozesses senkt die messbaren Kosten zwar deutlich, das Ergebnis der Installation würde sich damit allerdings nicht verbessern. Manuelle Anpassungen sind notwendig, um ein qualitativ höherwertiges Ergebnis zu erzielen. Die Kosten für diese Anpassungen lassen sich nur schwer messen, sind aber in jedem Fall beträchtlich.
Die Installation mit unserem Software Management erfolgt mit einem Installationsprojekt, das bei einer ferngesteuerten Ausführung maximal 50 Sekunden pro PC benötigt und unbeaufsichtigt, das heißt ohne Benutzereingriff, abläuft. Somit ergibt sich eine Gesamtdauer von 45 Minuten oder 60,- EUR.
Addiert man weitere zwei Stunden für die Erstellung des Installationsprojekts hinzu, liegt man bei 220,- EUR. Dieses Installationsprojekt ist technisch und organisatorisch exakt an die unternehmensspezifischen Bedürfnisse angepasst und auf die Unterstützung des Arbeitsprozesses ausgerichtet.
Die Beschaffungskosten für das Software Management-System liegen für 50 PCs bei einmalig 1.500,- EUR. Der Einsatz erzeugt keinen Bedarf an speziellen Servern oder Eingriffen in der Netzwerkstruktur, da es keine aktiven Komponenten benötigt. Die Einführungszeit ist sehr kurz und umfasst, nach Erfahrung aus zahlreichen Projekten, einen Tag, so dass sich das Produkt nach kürzester Zeit amortisiert hat.
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